Videos
Video-Clips von einigen Sammlungsobjekten
Atwoodmaschine
Gefilmt von Franz Sachslehner. Schauexperiment mit der Atwoodmaschine um 1900, gleichförmig beschleunigte Bewegung. Diese Maschine ist eine Leihgabe aus der "Sammlung Physikalischer Geräte der HTL Ottakring". Daten zum Experiment: Linker und rechter Gewichtsteller sind mit je 260,117 g abgeglichen. Der rechte Gewichtsteller trägt zusätzlich die Antriebsmasse von 1,144 g und die Ausgleichsmasse für die Reibung von 0,507 g. Die Fallstrecke (rechter Teller) beträgt 1,728 m und die Fallzeit ca. 13,30 Sekunden. Für genaue Experimente darf das Pendel nicht schwingen, weil sonst - wie im vorliegenden Video - die ganze Maschine mitsamt den Gewichten in leichte Schwingung gerät.
Voltmeter
© Michael Stöger, www. aquamarin.at, mit freundlicher Genehmigung. Der Ausschlag des historischen Voltmeters ist ein Erlebnis.
Elektromotor
© Michael Stöger, www. aquamarin.at, mit freundlicher Genehmigung. Das Surren des anlaufenden historischen Elektromotors und der Blick auf Kohlebürsten und Kommutator im wandelnden Licht fasziniert.
Glühwendel
© Michael Stöger, www. aquamarin.at, mit freundlicher Genehmigung. Erstaunlich, wie rasch die Glühwendel von Orange in gleißendes Weiß erglüht.
Eine Kohlenfadenlampe
© Michael Stöger, www. aquamarin.at, mit freundlicher Genehmigung. Der lange, kunstvoll verschlungene Kohlefaden glüht von Orange bis Gelb.
Zwei Kohlefadenlampen
© Michael Stöger, www. aquamarin.at, mit freundlicher Genehmigung. Die vielfach verschlungenen Kohlefäden der beiden Lampen erglühen orange, gelb und weiß.
Influenzmaschine
© Michael Stöger, www. aquamarin.at, mit freundlicher Genehmigung. Bereits mäßiges Kurbeln an der ca. 100 Jahre alten Influenzmaschine führt zu laut knallenden Funkenentladungen.
Teaser Gold - Poesie mit Uhrwerk-Heliostat
© Stephan Schwarz, mit freundlicher Genehmigung. Der große Uhrwerkheliostat von Pistor & Martins glänzt golden im finsteren Universum.
Unterkühltes Glas: Isoklinenwanderung
Video hergestellt von Franz Sachslehner. Ein historisches, violinenkörperförmiges unterkühltes Glas wird im im polarisierten Licht (Halogenlampe mit 100 Watt) betrachtet, Polarisator und Analysator stehen im rechten Winkel zueinander, d.h. es liegt die Betrachtung im Dunkelfeld vor (im Gegensatz zum Hellfeld, wo beide Polarisationsfilter parallel ausgerichtet sind). Das Glas wird um 180 Grad gedreht und wieder zurückgedreht. Die schwarzen Linien sind die Isoklinen, sie wandern beim Drehen der Probe. Sie geben die Übereinstimmung von Polarisations- und Hauptspannungsrichtung an. Die färbigen Linien sind Isochromaten, diese Linien geben gleiche Hauptspannungsdifferenzen an. Die Isochromaten verändern sich beim Drehen der Probe nicht, sie werden nur von den schwarzen Isoklinen überdeckt.
Unterkühltes Glas ohne Isoklinen
Video hergestellt von Franz Sachslehner. In der Anordnung Lichtquelle, Polarisator, Lambda-Viertel-Plättchen + 45°, unterkühltes Glas, Lambda-Viertel-Plättchen -45° und Analysator sind keine Isoklinen sichtbar, weil das erste Lambda-Viertel-Plättchen zirkular polarisiertes Licht erzeugt. Das zweite Lambda-Viertel-Plättchen hebt den Einfluss des ersten Lambda-Viertel-Plättchen wieder auf, sodass die üblichen Isochromaten ohne Überschneidung mit Isoklinen sichtbar sind. Das Video zeigt, dass sich die Isochromaten bei Rotation der Probe sowohl im Hellfeld als auch im Dunkelfeld nicht verändern. Die Farben im Hellfeld sind komplementär zu denen im Dunkelfeld.
Historisches Maxwellrad
In der Startposition ist die Waage mit dem Maxwell-Rad genau abgeglichen. Der Wägeteller auf der linken Seite der Waage ragt zwecks Dämpfung des Ausschlags in ein Gefäß mit Wasser oder Glyzerin. An der rechten Seite ist das sorgfältig aufgespulte Maxwell-Rad montiert. Ein Zwirnsfaden verhindert das Abrollen. Wird dieser Faden abgebrannt, rollt das Rad ab und die Waage zeigt geringeres Gewicht auf der Seite des Rades. Nach Erreichen des unteren Umkehrpunktes, wo der zu dämpfende Kraftstoß erfolgt, wickelt sich das Rad mit gleichem Drehsinn wieder auf - aufgrund der Reibungsverluste nicht mehr ganz bis zur Ausgangshöhe. Wiederum - auch beim Hinaufrollen - zeigt die Waage ein geringeres Gewicht auf der Seite des Rades. Für das ruhende Rad ist die Gewichtskraft m*g, für das ab- oder aufrollende Rad gilt aber m*g - m*a, wobei m die Masse des Rades, g die Gravitationsbeschleunigung und a die (vertikale) Translationsbeschleunigung des Rades bezeichnen. Der Wert von a berechnet sich aus den Abmessungen des Rades, dem Trägheitsmoment und dem Wert von g. Video: Franz Sachslehner, Bachelorseminar 2017.
Pendeluhrmechanismus von Ferdinand Stangler
Dieser sehr einfache prinzipielle Mechanismus einer Pendeluhr wurde in den 1980er Jahren von Prof. Ferdinand Stangler konstruiert und gebaut und von ihm auch immer wieder in Vorlesungen demonstriert. Video: Franz Sachslehner, aufgenommen am 2. März 2021.